Die Motte ist fertig

Die Motte
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Der lange Winter hat ein wenig gebremst: Doch nun ist die Turmhügelburg zur Ausstellung „AufRuhr 1225“ fertig. Das hölzerne Bauwerk ragt 25 Meter hoch in den Himmel am Berliner Platz, nahe am Kulturzentrum und dem LWL-Museum für Archäologie, und wird ab Samstag, 27. März 2010, für die Öffentlichkeit geöffnet
 
Die als Motte bezeichnete Turmhügelburg war ab dem 10. Jahrhundert in Europa verbreitet. Ihre Blütezeit lag im 11. und 12. Jahrhundert, als sie von Irland über Mitteleuropa bis nach Polen zu finden war. Typisch für diese befestigte Wohnanlage war der künstlich aufgeworfene Hügel, auf dem das Gebäude stand, das erst in späteren Zeiten aus Steinen errichtet wurde. Zum Burgkomplex gehörte meist noch eine ebenfalls mit Palisaden oder Wällen geschützte Vorburg.
 
Die Rekonstruktion einer Kleinadelsburg steht noch leer. Doch bis Samstag werden Einrichtungs- und Alltagsgegenstände das spartanische Leben auf einer Burg verdeutlichen. Denn opulentes Gepränge und Luxus waren auf den Holzburgen nicht zu finden.
 
Die Motte ist Teil der Mittelalterausstellung "AufRuhr 1225! Ritter, Burgen und Intrigen" des Landesmusems für Archälogie in Herne, die bis zum 28. November zu sehen ist.
 
 
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