Künstlerzeche Unser Fritz 2/3


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Durch viele Ausstellungen und Veranstaltungen hat sich die Künstlerzeche Unser Fritz nicht nur einen Namen als Begegnungsstätte der Kunst erworben - sie ist auch Arbeitsstätte vieler Künstler. Um genau zu sein: Derzeit kommen elf Künstler ihrem kreativen Schaffen in jeweils eigenen Atelierräumen im alten Kauengebäude der Zeche nach.
Der erste, der diese Idee hatte und in die Tat umsetzte, war der Herner Grafiker und Objektkünstler Helmut Bettenhausen. 1964 richtete er dort sein Atelier ein - auf dem Pütt, auf dem sein Vater ein halbes Leben lang eingefahren war. Bettenhausen kann damit zu Recht als Vorreiter einer Bewegung bezeichnet werden, die erst viele Jahre später unter dem Einfluss der IBA Emscherpark zentrale Bedeutung gewann und die kurz und knapp mit dem Wort Strukturwandel auf den Punkt gebracht werden kann. Denn das Ruhrgebiet stand wie keine andere Region vor allem vor der Herausforderung, die Hinterlassenschaften des Bergbaus in Zukunftsträchtiges umzuwandeln. Ein Bergwerk wird zur Künstlerzeche: eine faszinierende Vision, der sich 1972 weitere Künstler anschlossen, z.B. Winfried Labus, Jörg und Jens Blome, HD Gölzenleuchter, Angelika Voss und der inzwischen verstorbene Günter Dworak (um nur einige zu nennen).
 
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