KulturKanal.2010

Foto: Rhein-Herne-Kanal
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Seit 1914 verbindet der Rhein-Herne-Kanal auf über 45 Km Länge den „größten Stadtpark der Welt“ mit den Städten Duisburg, Oberhausen, Bottrop, Essen, Gelsenkirchen, Herne, Recklinghausen, Castrop-Rauxel, Waltrop und Datteln.

Für die Kulturhauptstadt RUHR.2010 haben sich erstmalig alle Anrainerstädte mit Herne als Initiator und Projektträgerstadt zusammengeschlossen, um entlang dieser unverwechselbaren Wasserstraße ein nachhaltiges Netzwerk aus Kunst und Kultur zu knüpfen. Neben der Nutzung eines gut ausgebauten Fahrradnetzes, für den eigens ein Radkulturführer erscheint, ist das Erleben auf und am Wasser von besonderer Bedeutung. Bis zum Kulturhauptstadtjahr werden deshalb neue dauerhafte Fahrgastschiffanleger (z.B. an der Künstlerzeche Unser Fritz 2/3) gebaut und die Personenschifffahrt intensiviert. So kombiniert das 70.000 m lange Erlebnis KulturKanal die vielfältigen Fahrtmöglichkeiten auf dem Wasser mit einem üppigen Kulturprogramm, das am 20. März 2010 mit einer spektakulären Wasserinszenierung am neu gestaltete Stadthafen Recklinghausen offiziell startet.
 
Umsetzung und Partner
Alle Bürger, Künstler, Vereine, Verbände, Firmen, kommunale Einrichtungen, Museen, Orte der Industriekultur etc., die einen unmittelbaren Bezug zum Rhein-Herne-Kanal haben, sind aufgerufen, sich zu beteiligen. Übergreifende Kooperationspartner sind bereits: Wasser- und Schifffahrtsamt Duisburg-Meiderich, Emschergenossenschaft, Regionalverband Ruhr, AG Neues Emschertal, ExtraSchicht, ADFC NRW, Landschaftsverband Westfalen-Lippe, ZOOM Erlebniswelt, Filmstiftung NRW.
 
Eingebettete Projekte
 
KanalGlühen: Non Stop City
verspricht ab April spannende Lichterfahrten, die den Kanal, als Teil eines urbanen Lebensraumes, künstlerisch in Szene setzen. Durch Projektionen von Zeichnungen und Texten werden unsichtbare Informationen und Fiktionen über den Kanal sichtbar gemacht. Erik Göngrich und raumlabor berlin entwerfen mit der Arbeit NON STOP CITY ein zugleich hyperreales und utopisches Bild der Stadt.
 
KanalKunst
Ein künstlerisches Leitsystem entlang des Kanals von Duisburg bis Datteln dient ab Juni 2010 als durchgängiges, verbindendes und sinnfälliges Element mit Signalcharakter im Emscher Landschaftspark. In einer dauerhaften Freiluftausstellung werden auf bis zu 30 skulpturellen Tableaus an den Ufern des Rhein-Herne-Kanals Menschen, Landschaft und Architektur der Region dargestellt.
 
KanalFahrt
Bereits seit 2005 wird die Herner Fahrgastschifffahrt durch das Kulturschiff „Friedrich der Große“ belebt. Als Bo(o)tschafter in Diensten der Kulturhauptstadtbewegung und als Heimstatt der "RoomService"- Wasserausflüge darf es natürlich auch 2010 nicht fehlen. Kabarett, Comedy, Live-Musik, Literatur, Poesie, Schauspiel und ein Kapitän, der in bester Seebär-Manier die Stimmung mit launischen Kommentaren anhebt – mehr braucht eine Seefahrt nicht, um lustig zu sein.
 
ChorKanal
Wenn am 5. Juni 2010 die Metropole singt, werden auch die Schallwellen am KulturKanal hochschlagen. Flankiert von Sportbooten und musizierenden Kanuten setzen sich drei Schiffkonvois mit singender Besatzung in Bewegung, um gemeinsam mit den Chören in zehn Chororten am Ufer einen „ChorKanal“ erklingen zu lassen. Mitsingen erlaubt! Der Herner Chorort ist das Areal der Künstlerzeche Unser Fritz 2/3, aber auch das Kulturschiff „Friedrich der Große“ wird mit von der Partie sein. Das Finale steigt in der Gelsenkirchener VELTINS Arena.
 
SCHWINGungen/ KanalKlang
Am 1.10.2010 verwandelt der Herner Klangkünstler Christof Schläger mit seinem Projekt SCHWINGungen auf dem Betriebsgelände des STEAG-Kraftwerks ursprünglich technische Signalgeber von Schiffen in futuristische Klangobjekte und eint sie zu einem einzigartigen Orchester. Die enorme Lautstärke der Hörner erlaubt ein musikalisches Spiel mit der jeweiligen Struktur des Landschaftsraumes. Begleitet werden die Klanghörner von einem nicht minder imposanten Ballett von Betonpumpen, die sich in einem choreographierten Bewegungsablauf befinden.

KanalKino
Im Sommer geht an besonderen Orten, direkt am Wasser und unter freiem Sternenhimmel für alle Filmliebhaber der Vorhang auf und der Kanal verwandelt sich in ein Open-air Kino.
 
KanalRast
Die Herner Künstlerin Beate Matkey entwarf sechs künstlerisch gestaltete Picknickareale zum genussvollen Verweilen am KulturKanal. Erkennungsmerkmal: ein fest installierter Sonnenschirm und eine auf den jeweiligen Ort bezogene Picknickdeckengestaltung – in Herne die Cranger Kirmes. Die Picknickareale werden bis 2010 errichtet und dienen dann dauerhaft als Treffpunkte der Kulturen im Emschertal.
 
Extraschicht/ Nacht der Industriekultur
Zur „Extraschicht“ setzt der KulturKanal nautische Akzente: Am 19. Juni verbinden Kulturschiffe die attraktiven Spielorte und die Wasserfläche selbst wird zur Bühne. In Herne wird das Areal rund um die Künstlerzeche Unser Fritz 2/3 zum kulturellen Wasserbahnhof.
 
Einen fulminanten Abschluss feiert der Kulturkanal am 26. September im Duisburger Innenhafen: mobile Konzerte mit den Duisburger Philharmonikern, begehbare Lichtarchitekturen vor der eindrucksvollen Uferpromenade des entstehenden Eurogates von Norman Foster und multimediale Performances versetzen Sie und das Areal am Wasser in ein neues Licht. Willkommen an Bord.
 
Projekt
Go Between
Agentur für Kommunikation und Kultur
Ansprechpartner: Stefanie Thomczyk und Oliver D. Sopalla
Westring 303
44629 Herne
Tel.: 02323 925-201
Fax: 02323 946 18 36
thomczyk@go-between.net
www.go-between.net
 
 
 
 
Informationen zum Ort mit Anfahrt:  
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Weitere Informationen zu KulturKanal.2010:
 
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