Die Ruhrkunstmuseen vernetzen sich zu einem Ausstellungsprojekt mit dem Thema Wasser als lokales, regionales und internationales Phänomen für künstlerische Auseinandersetzung. Herne ist bei dem Projekt "liquid araea" mit zwei Häusern vertreten.
Die beiden Herner Kulturstandorte Städtische Galerie und Flottmann-Hallen gehören zum Kreis der 20 RuhrKunstMuseen (RKM), die im Kulturhauptstadtjahr auf sich und den Kulturraum Ruhr aufmerksam machen wollen. Unter anderem mit dem Ausstellungsprojekt „Mapping the region“, an dem sich Herne mit dem Konzept „Liquid Area“ beteiligt. Liquid gleich flüssig, deshalb, weil als Identität stiftendes Element der Region Wasser gewählt wurde: Die Stadt am Rhein-Herne-Kanal macht Wasser zum Schwerpunkt einer künstlerischen Kartierung.
Die Leiter der Flottmann-Hallen und des Emschertal-Museums (Städtische Galerie), Jutta Laurinat und Oliver Doetzer-Berweger, haben das Projekt mit den beiden Künstlern Erich Füllgrabe und Dirk Schlichting Schritt für Schritt entwickelt. Herausgekommen sind vier Teile, vier Ausstellungsabschnitte. Herne ist die einzige Stadt, die das ganze Jahr über Ergebnisse der regionalen Kartierung in Form von Ausstellungen präsentieren wird.