Schloss Strünkede

Foto: Sir Gawain
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Das Schloss Strünkede ist das größte Haus des Emschertal-Museums. Es ging aus einer mittelalterlichen Burg hervor, deren Umbau zu einem frühbarocken Wasserschloss 1664 von Gottfried von Strünkede vollendet wurde. Schloss Strünkede beherbergt heute die kultur- und stadtgeschichtlichen Schausammlungen des Emschertal-Museums. Begleitet von Ausblicken in das Thema "Rittertum im Mittelalter", führt die Ausstellung in die Geschichte des Hauses und der Familie von Strünkede ein.

"Vom Riesenhirsch zum Petticoat": Unter diesem Motto stellt sich vor dem Hintergrund der Kulturgeschichte des Emscherraumes, die Geschichte der Stadt Herne dar. Beginnend beim Neandertaler, dem ältesten Herner, über Berahtwin, einen im 9. Jahrhundert in "haranni" ansässigen Bauern und über die vorindustrielle Zeit mit Einblicken in die bäuerliche Lebens- und Arbeitswelt, spannt sich der Bogen bis zum Wandel der Dörfer zur Industriestadt Herne.
 
Überregional bedeutsam ist die Präsentation der Glas- und Keramikbestände des Emschertal-Museums, die die technische und künstlerische Entwicklung von Glas und Keramik von der Antike bis in die Gegenwart dokumentiert.

Dem Schloss gegenüber liegt die 1272 erbaute Schlosskapelle, in der unter anderem Grabsteine von Angehörigen der Familie von Strünkede und nicht zuletzt das Grab des "tollen" Jobst von Strünkede zu sehen sind.
 
Informationen zum aktuellen Programm im Schloss finden Sie hier.
 
 
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